
Ging schon gut los mit der verflixten Datumsgrenze. Am 28.4. haben wir Lous Geburtstag in Auckland gefeiert (Vielen Dank für die vielen Glückwünsche), bevor wir dann am 29.4. in Richtung Südsee geflogen sind. Kaum aus dem Flieger raus war schon wieder der 28.4. und Lou musste noch einmal ran.
Mitten im Pazifik liegen weit verstreut die 15 Cook Insel bzw. Atolle, von denen wir zwei besucht haben. Nachdem uns der Zöllner mit einem "welcome in the paradise" begrüßt hat, was Ihm wirklich nicht so leicht über die Lippen ging (3/4 aller Cookler haben Ihre Heimat verlassen und versuchen Ihr Glück in Neuseeland oder Australien), haben wir für uns wahrlich ein kleines Paradies vorgefunden. Endlose Korallenriffe, Traumstrände, bestes Schwimmen und Schnorcheln im ewigen Türkis des Wassers waren genug um 4 Wochen einfach die Füße hochzulegen, die Zeit zu genießen und Dinge zu tun, die schon fast in Vergessenheit geraten waren.
Rarotonga
Drei Wochen am gleichen Ort, im gleichen Haus und dann auch noch mit einem Hund, solange hatten wir es bisher noch nicht geschafft. Aber unser einfaches Häuschen mit Garten direkt am menschenleeren Strand mit eigenen Kokosnusspalmen voller reifer Früchte war nach Linda so "gemütlich", das es wirklich keinen Grund gab, dieses Fleckchen zu verlassen. Die tägliche Gartenarbeit der Mädels (Kokosnüsse sammeln, sortieren und öffnen, Krebse fangen, sortieren und wieder freilassen), schnorcheln am Hausriff mit Kraken, Muränen und etlichen Fischen, die sogar auf die gute alte Brezel stehen, Begegnungen der dritten Art mit Schildkröten und Haien, Ausflüge ins Village und ins Hinterland haben gar keine Langweile aufkommen lassen. Immerhin leben auf Rarotonga 8 000 der 15 000 Einwohner der Cookinseln und es gibt sogar eine "Stadt" mit allem was dazugehört, inkl. Friedhof mit Seeblick. Und dann war ja auch noch eine Hochzeit zu organisieren (besonders viel war da allerdings nicht zu tun)
Hochzeit!
Ohne Worte.....
Aitutaki
Schon von oben sieht man, dass dies ein besonders schönes Stückchen Erde ist, die Lagune innerhalb der Insel Aitutaki, eingerahmt von einem Riffgürtel und weiteren 15 Motus. Hier ist das Wasser noch grüner und blauer als wir es bisher kannten und sogar die Einsiedlerkrebse leuchten hier plötzlich in einem klaren Orange. etwas überrascht wurden wir von einem Gewitter mit sinnflutartigen Regengüssen. Der Himmel war diese Nacht fast durchgehend hell wie am Tage und wir werden diese Stunden sicher nicht so schnell vergessen. Da geht man dann auch gerne mal wieder am Sonntag in die Kirche.
Eine dicke Reise
